Auf in die Welt: Bye-bye, Hongkong!

Hongkong - dich werde ich nicht so schnell vergessen. Foto: M.Denecke

Hongkong – dich werde ich nicht so schnell vergessen. Foto: M.Denecke

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Auf in die Welt! Teil 8: Lecker, Skorpione!

12.-14. September

Wir machen noch einen letzten Abstecher von Hongkong aus. Mit dem Zug geht es hinein nach Südchina: in die Stadt Guangzhou in der Region Guangdong, der „Fabrik der Welt“.

Guangzhou überwältigt. Die Stadt kommt daher wie eine überdimensionierte Luxuswohnung. Der Perfluss windet sich durch die Stadt wie teures Geschmeide. Die neuen Wolkenkratzer funkeln im Wasser. Die Straßen sind so sauber, die Autos so teuer und die Menschen so reich, dass man es nicht glauben mag. Sicherlich gibt es auch ganz andere Seiten, aber in meinen drei Tagen dort kriege ich sie nicht zu Gesicht.

Skorpion gilt als Delikatesse in China. Nur den Stachel sollte man vorher entfernen. Foto: M.Denecke

Skorpion gilt als Delikatesse in China. Nur den Stachel sollte man vorher entfernen. Foto: M.Denecke

Was allerdings noch eindrücklicher ist: das Essen. Skorpionensuppe (schmeckt wie Hühnchen). Austernsuppe. Huhn, Tibeter Art (simpel zubereitet, natürlich alles noch dran – aber lecker!). Hühnerleber. Ingwersaftgelee (urg). Wassermelonensaft. Moon Cake. Schnappschildkrötengelee mit Honig. Muscheln und Schnecken. Achso, ja, und: Skorpion. Also so richtiger.

Schwanz und Stachel muss man halt abmachen. Dann: Foto machen. Und: Augen zu und schnell kauen! Oder, besser: Nicht kauen, nur schlucken. Ergebnis: schmeckt ein bisschen wie Hühnerknochensuppe: irgendwie sandig und ein wenig fad. Soll angeblick eine Delikatesse sein. Probieren sollte man sie sicherlich, wenn sie eh schon auf dem Tisch steht. Ständig muss ich sie nicht haben.

Auf in die Welt! Teil 7: Hongkong, du irres Kind

8.-17. September

Hongkong. Was für ein Wesen!

Es dauert, bis man sich an dich gewöhnt. Es dauert länger, bis man dich mag. (Geht zumindest mir Landkind so.)

Du bist bunt. Du bist laut. Du bist wild. Triffst nicht jedermanns Geschmack. Bist oft unerträglich. Bist einzigartig. Sehenswert. Unvergesslich.

Hongkong - wild und wunderbar

Hongkong – du wilde und wunderbare Stadt. Foto: M.Denecke

Aber dennoch ist man ganz froh, dass man dich irgendwann auch wieder los wird, du irres Kind – so ging es mir zumindest.

Ich hing noch mit dem Sohn der Fs und seinen Freunden in Causeway Bay ab, das „hippe“ Viertel mit seinen unglaublichen Shopping Malls und Gamer Hallen… Dass dieses Viertel niemals schläft, glaube ich sofort! Der „Times Square“ ist hier zwar kleiner als der in New York, aber genauso wild und wuselig.

Macau! Casino-Paradies auf der anderen Seite der Bucht. Spannender für mich waren da aber eher zum Beispiel das Sun Yat-Sen Museum oder die St Paul’s Church, von der wegen eines Brandes nur noch die Fassade in der Stadt Macau steht. Ehemals eine portugiesische Kolonnie, kommt mir Macau wie aus eine andere Welt mitten in Asiens schwülem Herbst vor.

Macau war portugiesische Kolonnie - das merkt (und sieht) man heute noch. Foto: M.Denecke

Macau war portugiesische Kolonnie – das merkt (und sieht) man heute noch. Foto: M.Denecke

Tipp: Wer Hunger, aber kein Geld hat, ist in Macau absolut richtig – denn auf dem lokalen Markt kann man so viel probieren, dass man fürs Essen wirklich kein Geld einplanen muss. Bekannt ist Macau für seine Backwaren und sein Trockenfleisch.

Am letzten Tag waren wir viel unterwegs: auf der Shopping-Promenade Tsim Sha Tsui (kurz: TST), auf der Victoria Peak, dem höchsten Punkt auf Hongkong Island mit unglaublichem Ausblick, am knallbunten Vergnügungspark Ocean Park, auf dem Bird Market, ein paar mehr Shopping Malls…

Komisch, wie einem das, was vor ein paar Tagen noch so unglaublich fremd und exotisch klang, roch und aussah, plötzlich so vertraut sein kann. Wie es einem ans Herz wächst – du irres Kind Hongkong.

Und wie sehr ich dich vermissen werde.

Female beauty…

travelingcolors:

Throughout the course of history, the standard of female beauty has significantly shifted, shaping the ways in which women look and are perceived. Buzzfeedvideo has compiled a short feature with a diverse cast of models, who take the viewer on a journey through the last 3,000 years of beauty. From the curvaceous bodies of the renaissance period in Italy, to the boyish, 1920s figures in the United States, the dramatic evolution proves societies’ standards are constantly unfolding.

Take a look at this video to follow history’s course through trends following everything from full-figures to tiny feet.

https://www.youtube.com/watch?v=Xrp0zJZu0a4

Video: A journey through society’s idea of beauty

via travelingcolors, importiert via: http://mariemachtbilder.tumblr.com/